Grüne Erasmus-Lehrerfortbildung im Grugapark Essen

Am Dienstag, dem 7.9.2021, wurden Lehrerinnen und Lehrer aus Litauen, Spanien, Polen und Dänemark an der Goetheschule willkommen geheißen. Bis Donnerstag arbeiten sie an “Transdigital Perspectives in the Natural Sciences”. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie man ganzheitliches Lernen im Naturwissenschaftsunterricht ermöglichen kann, ohne die digitalen Medien außer acht zu lassen. Damit Schülerinnen und Schüler ihre Zeit nicht komplett im Klassenzimmer oder vor dem Computerbildschirm verbringen, bietet die Schule Natur im Essener Grugapark viele verschiedene Lernaktivitäten an. Die Lehrerinnen und Lehrer durften einige davon am Dienstnachmittag selbst ausprobieren. In einem Waldstück wurde eine Kröte aufgestöbert und in Augenschein genommen, im Blumengarten wurden Insekten gezählt und im Teich ging es mit Keschern und Eimern auf die Jagd nach Fischen, Wasserläufern, Rückenschwimmern, Wanzen und Blutegeln. Das größte Tier, was bei dieser Naturexkursion “ins Netz” ging, war eine Austernmuscheln. Über die Lebensweise dieser Tiere und die unterschiedlichen Habitate in der Gruga informierte Dipl. Umweltwissenschaftler Bernhard Demel mit viel Sachwissen. “I hope I could give you some ideas for new activities with your students and maybe in a few years we will hear about your projects,” war sein abschließender Wunsch nach diesem Workshop.

Die Goetheschule Essen wird Teil des Netzwerks “Schule der Zukunft”

Wir sind dabei! Wir sind dabei! Wir sind dabei! Wir sind dabei!

Die Goetheschule Essen wird neu in das NRW-Netzwerk “Schule der Zukunft” aufgenommen. Zur SdZ-Familie gehören Bildungseinrichtungen, die die Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 anstreben. Am Donnerstag, dem 9. September 2021, besucht Landeskoordinatorin Jennifer Kappmeier-Klenk unsere Schule und läutet den offiziellen Start des Programms mit einem Vortrag über „Education for Sustainable Development (ESD)“ ein. Wie Schulen einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung leisten können, erfahren unsere Schüler und Lehrer anhand vieler Praxisbeispiele.

In Kooperation mit deutschen, europäischen und außereuropäischen Partnern wird unsere Schule in den nächsten Jahren Projekte durchführen, die sich für eine gerechtere Verteilung von Ressourcen und Bildungschancen einsetzen, und sich um eine Auszeichnung als “Schule der Zukunft” bewerben. Das erste Projekt hat unser bilingualer Englischkurs in der Jahrgangsstufe 9 bereits initiiert. Unter dem Titel „Gender Equality and Gender Justice“ werden die Jugendlichen sich mit dem Thema Geschlechtergerechtigkeit auseinandersetzen und dabei mit dem ZONTA Club Essen II und der Beylikduzu Social Sciences High School in Istanbul zusammenarbeiten.

Das Programm der Erasmus-Lehrerfortbildung in Essen

Koordinatorin Jennifer Kappmeier-Klenk wird am Donnerstag in englischer Sprache über “Schule der Zukunft” berichten. Hintergrund ist, dass Naturwissenschaftslehrer aus Deutschland, Dänemark, Polen, Litauen und Spanien bei uns an einer Lehrerfortbildung teilnehmen, die sich damit beschäftigt, wie ganzheitliches Lernen mit allen Sinnen unter Einbindung digitaler Medien gelingen kann. Nachhaltigkeit ist auch in diesem Zusammenhang ein wichtiger Baustein.

Die Lehrerfortbildung wird aus Mitteln des Erasmus Plus-Programms der Europäischen Union und des Landesprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ gefördert und ist inhaltlich angebunden an das Erasmus Plus-Projekt „Transdigital Education“, in dem die Goetheschule gemeinsam mit ihren europäischen Partnerschulen seit August 2020 neue Unterrichtswege erprobt, Schülerprojekte für Jugendliche ab 14 Jahren umsetzt sowie einen Langzeitaustausch für Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren ermöglicht.

Das Programm der Erasmus-Lehrerfortbildung finden Sie auch hier:

Erasmus Teacher Training in Essen 2021

Wir wünschen unseren Gästen eine schöne Zeit in Essen und freuen uns auf interessante Einblicke, internationalen Austausch und spannende Zukunftsaussichten.

…………………………………………………

Illustrationen mit freundlicher Genehmigung der BNE-Agentur NRW. Alle Rechte vorbehalten.

Erasmus for Wildlife

Vom 20. bis 25. September 2021 findet in Dänemark eine englischsprachige Erasmus-Projektwoche über Umweltbewusstsein und -engagement statt, die Teil unseres  Projekts Transdigital Education ist, das von der Europäischen Union finanziert wird. Auf unsere Schülerinnen und Schüler der Jgst. 9 wartet unter anderem eine Jugendkonferenz, in der Jugendliche aus Dänemark, Deutschland, Spanien, Polen und Litauen mit dänischen Politikern diskutieren, ein Ausflug zur Universität Aarhus, wo die Schülerinnen und Schüler sich mit Umweltexperten austauschen und ein Projekttag, an dem Schüler und Lehrer anpacken und einen ganz praktischen Beitrag zur Renaturierung von Ikast leisten, indem rund um das Ikast-Brande Gymnasium Refugien geschaffen werden, in denen sich Insekten und Kleintiere wieder ansiedeln können.

Ablauf:

Goetheschüler setzen sich für Artenschutz ein

Im Rahmen unseres Erasmusmoduls Environmental Awareness and Engagement setzen sich Schülerinnen und -schüler der 8. Klassen mit Artenvielfalt und Umweltschutz auseinander. NRZ und WAZ berichteten am 19.6.21 über die Recherchen der bilingualen Klassen mit der ehemaligen Goetheschülerin Sabrina Heiser, die fast drei Jahre in der Antarktis gelebt hat und heute in den USA als Meeresbiologin forscht. Zum Abschluss des Moduls wird sich ein Teil der Gruppe im September mit Prof. Signe Normand von der Universität Aarhus treffen, um mehr über Renaturierungsbemühungen in unserem Nachbarland zu erfahren, die wieder naturnahe Lebensräume für Tiere schaffen sollen. Gemeinsam mit der Gemeinde Ikast sollen die Schülerinnen und Schüler dann auch dabei helfen praktische Schutzmaßnahmen umzusetzen, um dem Artensterben entgegenzuwirken.

Pressebericht 2021_06_19 Bilinguales Projekt Artenschutz

Erasmus-Fotowettbewerb Natur & Umwelt

Die Sonne scheint und vor unserer Schultür grünt und blüht es. Zeit mit der Kamera auf Entdeckungstour zu gehen. Für unser Erasmusmodul Environmental Awareness und Engagement suchen wir Fotos, die ungewöhnliche Perspektiven auf unsere Umwelt und die Natur eröffnen.

Umwelt

Schaut Euch in Eurer Umgebung um. Fällt Euch ein Ausgangsmotiv auf, das die meisten als „hässlich“ oder “unscheinbar” oder “langweilig” abtun würden? Macht ein Foto und nehmt dann mit der zweiten Aufnahme Veränderungen vor, zum Beispiel durch Änderung der Perspektive, des Bildausschnitts oder durch Bewegung der Kamera, so dass der Betrachter – ganz ohne Bildbearbeitung – eine neue Seite an Eurem Motiv entdeckt, die gar nicht mehr dem ersten Eindruck entspricht.

Beispiel: Eine „hässliche“ Plakatwand?

Fotos: Dagmar Bieniek

Natur

Auch in Sachen Natur heißt es ‘Augen auf’. Gibt es ungeliebte Tiere oder Pflanzen, die doch ganz besonders eindrucksvoll sein können, auch wenn sie im Rinnstein oder in Mauerritzen leben, als Unkraut oder Ungeziefer verschrien sind?

Anregungen

Bestimmt kommen Euch schnell Ideen, wenn Ihr auf das achtet, was man normalerweise links liegen lässt. Wer aber Anregungen sucht, findet die zum Beispiel bei Dieter Nuhr, der nicht nur Satiriker, sondern auch bildender Künstler ist. Er dokumentiert Abseitiges, Orte und Dinge, die auf den ersten Blick wenig bildwürdig erscheinen, und verwandelt sie in besondere Bilder. Seine detaillierten Beobachtungen mit der Kamera machen Dinge sichtbar, die meist eher ungesehen bleiben.

 

Beispiele:

https://dieternuhr.de/bilder/schottland

https://dieternuhr.de/bilder/spanien-2020-0

 

 

Wenn Ihr Lust bekommen habt, mit der Kamera Natur und Umwelt auf unkonventionelle Art einzufangen, dann teilt Eure Fotos mit uns!