Erasmusausflug nach Kourion und Pafos

Das Amphitheater der Heritage Private School, an der die Erasmusgruppe im Februar 2020 zu Gast war, dient regelmäßig als Versammlungsort für 1.400 Schülerinnen und Schüler. 20 Jugendliche aus Dänemark, Deutschland, Holland und Italien kamen während der Erasmuswoche dazu.

Zur deutschen Gruppe gehörten Eric, Livia, Clara, Anna und Catharina.

Am Mittwoch, dem 5. Februar, stand ein Ausflugstag für die zypriotischen Schüler und ihre Gäste auf dem Programm. Die Gruppe besuchte die Ausgrabungsstätte Kourion und den Antikenpark Pafos an der Südküste der Insel.

In Kourion und Pafos zeugen bunte Bodenmosaike von antikem Alltag und griechischer Mythologie. Auch um die Aphrodite-Bucht ranken sich solche Geschichten. Da die Menschen erkannten, dass die Gesteinszusammensetzung des Felsens nicht zur Landmasse passt, entstand der Mythos um die griechische Liebesgöttin Aphrodite, die aus dem Schaum des Meeres geboren und vor Zypern auf diesen Felsen gespült worden sein soll.

Um 16.00 Uhr kehrten alle zurück in ihre Gastfamilien nach Limassol, das mit Strandpromenade und Hafen noch “mehr” Meer bietet.

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Fotos: Heup (1-3 The Heritage Private School; 5-7 Kourion, 8 Aphroditebucht, 9 Strand von Limassol)

Erasmustage in Limassol

Der 4. Februar 2020 an der Heritage Private School in Limassol: Milde 18 Grad Außentemperatur und in Raum 19 sitzen 20 europäische Gastschüler aus Essen, Rotterdam, Ikast und Cecina, die zu Erasmus-Projekttagen nach Zypern gekommen sind.

Es geht um die Macht der Propaganda in Europa heute und die Kritik, die politische Cartoons zum Ausdruck bringen. Begrüßt werden die Gäste in der Schulcafeteria von Frau Constantinou, die mit Frau Studley das Projekt in Zypern leitet:

Good morning all and Welcome to the Heritage Private School! We are all glad to be hosting you here within the framework of the Post-factEUal Erasmus+ Project.

Within this project you have been given the opportunity to work with different
modules that enabled you to develop different skills. The Cyprus Module is the Power of Propaganda, a very powerful module for which you have been preparing for many months before your trip here. Please allow me to quote Garry Kasparov, whom many consider to be the greatest chess player of all time: “The point of modern propaganda isn’t only to misinform or push an agenda. It is to exhaust your critical thinking…”
This quote really emphasizes the most important skill you are developing by
working with in module: Critical thinking!Critical thinking is a life skill that separates innovators and leaders from followers.
Critically thinking about something means formulating your own opinions
and drawing your own conclusions. It’s about the discipline of analysis, and
seeing the connections between ideas.
Critical thinking does not just happen in the classroom exactly like education
is not preparation for life but it is life itself. We ought to be continuous learners,
no matter if we are 18 or 80 years old. This is what it means to be a lifelong learner and a critical thinker. You should be able to be the leader and not the follower of your own life and make your own choices. Think critically before you act, before you judge, before you justify, before you neglect, before you decide. Every opinion we hear is not necessarily a fact, everything we see is a possibility, not necessarily the truth.
Utilize all these opportunities you get in life inside or outside of school to be
educated in a broad sense, to develop your critical thinking, to develop your
own unique path and identity in life.

Eine Einführung über Merkmale von Cartoons und Karikaturen sowie konkrete Tipps zum Zeichnen bekommen die Schülerinnen und Schüler danach von Dr. Voskarides.

In Gruppen entstehen anschließend die ersten Entwürfe eigener Cartoons und Analysen von Arbeiten bekannter Cartoonisten. Zu den Themen, die die Schüler bearbeiten, gehören zum Beispiel Umweltprobleme durch die Modeindustrie,  wachsender Nationalismus und die Folgen des Brexits.

Der erste Projekttag endet mit einer Schnitzeljagd, Spielen, Süßigkeiten und Kuchen, so dass alle gemeinsam Spaß haben und sich ein bisschen besser kennen lernen können.

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Fotos: Heup, Erasmustage auf Zypern 2020

Podcast zur NS-Propaganda im Gedenkjahr 2020

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. 75 Jahre später fällt dieser Tag auf einen Montag. Ein ganz normaler Schultag, auch wenn der Unterricht wegen der Zeugniskonferenzen bereits um halb zwölf endet. Während sich die Flure leeren, sitzen fünf Erasmusschüler hoch konzentriert an ihren Laptops in der Lehrerbücherei. Anna, Catharina, Clara, Eric und Livia sprechen einen Podcast in englischer Sprache ein. Thema: Die Macht der Propaganda in Deutschland zur Zeit des Nationalsozialismus. Es ist ein Beitrag zur historisch-politischen Seite des Erasmusprojekts Post-factEUal. Transforming Europe from the 1930s to the Present” im Sinne dessen, was der Bundespräsident in einer Rede so formuliert:

“Wir vergessen nicht, was geschehen ist! Wir vergessen nicht, was geschehen kann!”

(Frank-Walter Steinmeier, 2020)

 

 

On the 27th of January 1945 Auschwitz was freed. Exactly 75 years later, on the 27th of January 2020, five students come together in the teachers’ library at Goetheschule Essen to produce a podcast about propaganda in Nazi Germany. It is Anna’s, Catharina’s, Clara’s, Eric’s and Livia’s historico-political contribution to the project “Transforming Europe” in the spirit of these words by Federal President Frank-Walter Steinmeier:

“We will not forget what happened! We will not forget what can happen!”

(Frank-Walter Steinmeier, 2020)

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Podcast: The Power of Propaganda. Made by Anna Konietzko, Catharina Mahlstedt, Clara Bitter, Eric Oschmann and Livia Kadgien, 2020

Foto: Heup, Baumwunde 2020

Erasmus auf Zypern

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Erasmus-Modul “The Power of Propaganda” packen am Wochenende ihre Koffer und verbringen vom 3. bis 8. Februar 2020 eine Woche an der Heritage Private School in Limassol auf Zypern. Schulleiterin Dr. Nicola Haas (links) gratulierte den Schülerinnen und Schülern, die sich mit Analysen von aktuellen Wahlplakaten, historischen Reden, Kriegspropaganda oder Videos staatlicher Inszenierungen erfolgreich für die Projektwoche beworben hatten. Als Vorbereitung auf die Workshops in Zypern haben Catharina Mahlstedt (Jgst. 10), Clara Bitter (Jgst. 11), Eric Oschmann (Jgst. 11), Anna Konietzko (Jgst. 11) und Livia Kadgien (Jgst. 11) (von links) danach ein englisches Wiki (Online-Lexikon) rund um Propaganda erstellt und einen Podcast über Propaganda zur NS-Zeit aufgenommen. Jetzt sind alle “reif für die Insel” und werden in Begleitung von Frau Schnell und Frau Heup am Montag die Reise nach Süden antreten, wo sie neben den Gastgebern auch Jugendliche aus Dänemark, Holland und Italien treffen werden.

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Foto 1: K. Heup, Gastgeschenk der zypriotischen Erasmuspartner für die Goetheschule

Foto 2: S. Jamroziak, Erasmusgruppe Zypern 2020

Goetheschüler bei der MUN in Posen

In Begleitung von Herrn Boergen und Frau Memedoski nahmen im Januar 2020 zehn Schülerinnen und Schüler der Goetheschule an der Model United Nations Conference in Posen teil.

Die politischen Debatten zwischen Studenten und Schülern wurden in englischer Sprache in den Räumen der dortigen Universität durchgeführt.

Die Vorbereitung erfolgt nachmittags im MUN-Club der Schule. Aktuelle politische Probleme werden recherchiert und in Probe-Debatten, sog. Mock Debates, diskutiert. Wer dabei sein möchte, wendet sich an Herrn Boergen.

Fotos: A. Boergen, 2020